Viele Schüler_innen haben einen erhöhten Bedarf an diversen Therapien. Die Schule Borchersweg unterstützt in diesem Bereich personell und inhaltlich durch Therapien in vier Sparten: Ergotherapie, Logopädie, Motopädie und Physiotherapie. Die Therapien werden durch acht Pädagogische Mitarbeitende in therapeutischer Funktion (PMT) durchgeführt. Die Therapien werden im schulischen Bereich verordnungsfrei angeboten (ggf. Ausnahme bei Logopädie) und können und sollen sich manchmal von den klassischen Therapien in Praxen unterscheiden. Im Wesentlichen gibt es drei Organisationsformen:

  • additiv zum Unterricht; Schüler_in geht zur Therapie
  • unterrichtsimmanent: die Therapie kommt in den Unterricht und fördert oder berät im unterrichtlichen Kontext
  • PMT fördert im Rahmen einer Gruppe oder übernimmt eine Teilgruppe

Grundsätzlich, und das ist eine erheblicher Vorteil gegenüber privat organisierten externen Therapien, stehen die Pädagogisch Mitarbeitenden in therapeutischer Funktion im engen Austausch mit dem Klassenteam und nehmen u.a. an den Förderplangesprächen teil. Absprachen zu Förderzielen und Maßnahmen oder Ableitungen für den Unterricht erfolgen unmittelbar.

Gerade in den ersten Schuljahren spielt die Therapie ein wesentlich Rolle, indem sie unterrichtliche und schulische Prozesse oft erst ermöglicht. Insofern ist sie für viele Schüler mindestens gleichrangig mit Unterricht zu sehen. D.h. konkret: Ergotherapie kann auch wichtiger als die Stunde Sachunterricht sein, zu deren Zeitpunkt die ergotherapeutische Förderung stattfindet. Erziehungsberechtigte, welche die Schule als Förderort anwählen, sollten sich dessen bewusst sein.

Ein Anspruch auf Therapien besteht nicht, ein Berichtswesen wie in Praxen gibt es im schulischen Bereich nicht.

 

 

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